Sierra Nevada
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Hoch über den kargen Ebenen hinter den Stränden der Costa del Sol ragt die Sierra Nevada, das höchste Gebirge der iberischen Halbinsel auf. Die 110 Kilometer lange spanische Gebirgskette mit den beiden höchsten Gipfeln Spaniens Mulhacén (3.482 Meter) und Pica Veleta (3.380 Meter) liegt in der südspanischen Provinz Granada. Sechs Monate im Jahr herrscht in der Sierra Nevada Winter. Die Gipfel des höchsten Berge liegen unter einer Schneehaube. Zwischen dem Pico Veleta und dem etwa 1200 Kilometer tiefer gelegenen Pradollano liegt das Skigebiet der Sierra Nevada. Etwa 45 Pisten bieten optimale Bedingungen für Skisportler. Auch Anfänger können sich hier auf die Bretter wagen. Sessel-, Zug- und Kabinen-Lifte bringen die Wintersportler zum Ausgangspunkt zurück. Der Reiz der Sierra Nevada liegt für viele Winterurlauber nicht allein an den Pisten, sondern an der einmaligen Lage des Skigebietes, wo Wintersportmöglichkeiten und Strände so nahe beieinanderliegen wie in Andalusien. Einer der bekanntesten spanischen Skigebiete ist Sol y Nieve. Der künstlich entstandene Wintersportort sollte 1995 die alpine Skiweltmeisterschaft ausrichten. Da in diesem Jahr in der Sierra Nevada Schneemangel herrschte, wurde sie um ein Jahr verschoben. In schneefreien Monaten bietet der Nationalpark Sierra Nevada für Naturliebhaber und fast allen Genres von Aktivurlaubern ein ideales Urlaubsziel.