Pyrenäen



Die Pyrenäen ziehen sich vom Atlantik bis zum Mittelmeer. Das 430 Kilometer lange Grenzgebirge zwischen Spanien und Frankreich trennt die Iberische Halbinsel vom übrigen Europa ab. Die Länder Spanien, Frankreich und das kleine Fürstentum Andorra, das mitten im Gebirgsmassiv liegt, teilen sich die Pyrenäen. Der größte Teil liegt jedoch auf spanischer Seite. Zahlreiche Gipfel ragen bis 3000 Meter hoch. Der höchste Berg ist der Pica de Aneto im Maladeta-Massiv mit etwa 3400 Meter Höhe. Zwischen Alta Ribagorça, Pallars Sobirà und dem Arán-Tal lädt einer der schönsten Nationalparks Spaniens zu langen Wanderungen ein. Der Ai-güestortes i Estany de Sant Maurici Nationalpark bietet einen Querschnitt durch die verschiedenen Landschaftszonen der Pyrenäen. Schlechthin gelten die Pyrenäen als das Eldorado für Sportler. Während Wanderer und Reiter die Natur genießen, suchen Abenteuersportler wie Bergsteiger und Wassersportler die Herausforderung in der spektakulärsten Bergregion Europas. So zieht es Felskletterer in die katalanischen Pyrenäen nach Alta Ribagorca und Pall Sobirà. Die Region bietet auch ideale Voraussetzungen für die Anhänger der trendigen Sportart Canyoning, einer Kombination aus Klettern, Abseilen, Schwimmen und Springen innerhalb kleiner Schluchten. Adrenalin pur bieten auch die  Kanu- und Kajakausflüge vom Canelles-Stausee durch die Congost de Mont-Rebei-Schlucht  mit ihren beidseitig  600 Metern hohen, steilen Felsmassiven.