La Gomera



Die Insel La Gomera ist die zweitkleinste Insel der Kanaren. Sie unterteilt sich in sechs Gemeinden Alajeró, Agulo, Herimgua, Valle Gran Rey, Vallehermoso und San Sebastián de la Gomera, wobei San Sebastián de la Gomera auch Inselhauptstadt ist. Die 100 Kilometer lange Küste der kleinen Sonneninsel besteht überwiegend aus Steilküste. Der Kiesel oder schwarze Sandstrand reicht gerade einmal 20 Kilometer. Badeurlauber die Ruhe und Erholung suchen, finden hier einsame Buchten. La Gomera ist vor allem für Wander- und Naturfreunde ein wahres Paradies. Sehenswert sind nicht nur die will zerklüftete Berglandschaft La Laja, auch die Steilküste ist imposant. Wer sich nicht nur von der Landschaft verzaubern lassen will, sollte einen Ausflug zur Quelle Chorros Epina einplanen. Dem heilenden Quellwasser werden magische Eigenschaften nachgesagt. Einen Besuch wert ist auch das malerische Dörfchen El Cedro sowie der Nationalpark. Das bekannteste Tal ist das des großen Königs „Valle Gran Rey“. Lange Jahre galt es als Zufluchtort für Hippies und Aussteiger, die sich in den Höhlen am Strand in der Schweinebucht ihr neues Zuhause einrichteten. Berühmt ist La Gomera auch wegen des weltweit größten, zusammenhängenden Lorbeerwald, der inmitten der Insel üppig gedeiht. Der Lorbeerwald mit seinen dicht beieinanderstehenden Vulkanschloten gehört zum Nationalpark Garajonay.